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Onlinescheidung

Als weiteren Service bieten wir Ihnen die Onlinescheidung an.

Kommt eine Onlinescheidung für Sie in Betracht?

Eine Onlinescheidung kann für Sie in Betracht kommen, wenn mit Ausnahme des Versorgungsausgleichs keine Rechtsfragen zwischen Ihnen und Ihrem Ehegatten offen sind. Voraussetzung ist also, dass von beiden Eheleuten eine einvernehmliche Scheidung angestrebt wird und seit Trennung mindestens 11 Monate vergangen sind.

Auch für Mandatserteilungen aus dem Ausland bietet sich eine Onlinescheidung an. Voraussetzung ist aber auch in diesen Fällen, dass alle Punkte im Zusammenhang mit Trennung, Scheidung und Unterhalt geklärt sind.

Wann kommt eine Onlinescheidung nicht in Betracht?

Eine Onlinescheidung kommt dann nicht in Betracht, wenn Regelungen zu den Trennungs- u. Scheidungsfolgen erst noch gefunden werden müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Punkte Vermögensauseinandersetzung, nachehelicher Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt, Sorge- u. Umgangsrecht sowie Hausratsangelegenheiten. Auch wenn Sie abweichende Regelungen zum gesetzlich vorgesehenen Versorgungsausgleich (Stichwort: Rente) wünschen, sollte gesondert anwaltlicher Rat eingeholt werden.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Onlinescheidung für Sie eine gute Wahl ist, empfehlen wir Ihnen unsere persönliche anwaltliche Erstberatung. Für diese Erstberatung berechnen wir maximal die gesetzlich vorgesehenen Gebühren.

Wie funktioniert die Onlinescheidung?

Sollte eine Onlinescheidung für Sie in Betracht kommen, so teilen Sie uns das bitte per E-Mail oder telefonisch mit.

Wir übersenden Ihnen dann einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Fragebogen. Dieser dient uns zur Ermittlung aller, für das Ehescheidungsverfahren relevanter Daten.

Sie erhalten darüber hinaus eine vorbereitete Vollmacht, die Sie dann bitte unterschrieben und zusammen mit einer Ablichtung Ihres Familienbuches (Heiratsurkunde, Abstammungsurkunden der Kinder) und wenn gegeben, einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung/Ehevertrag an uns zurücksenden wollen.

Da sich Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse für uns aus dem Fragebogen ergeben werden, erhalten Sie dann umgehend eine Kosteninformation über die voraussichtlichen Kosten der Ehescheidung. In unserer Kanzlei legen wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Mandanten. Wir informieren daher schnellstmöglich über den weiteren Ablauf des Ehescheidungsverfahrens, insbesondere anstehende Termine u. ä.

Wir müssen darauf hinweisen, dass wir auch im Falle einer Onlinescheidung ausschließlich die Interessen unserer Mandanten vertreten. Sollte sich das Ehescheidungsverfahren wider Erwarten streitig entwickeln, würden wir Ihrem Ehegatten dann empfehlen, eigenen Rechtsrat einzuholen. Bis zur Beauftragung eines eigenen Rechtsanwaltes stehen wir aber auch Ihrem Ehepartner für einfache Rückfragen zum Verfahren zur Verfügung.

Beachten Sie bitte, dass, wenn Ihr Ehepartner im Ehescheidungsverfahren nicht anwaltlich vertreten ist, dieser auch kein eigenes Antragsrecht hat. Im Regelfall genügt es aber, wenn der anwaltlich nicht vertretene Ehegatte im Ehescheidungsverfahren der Ehescheidung zustimmt. Für die Abgabe dieser Erklärung ist eine anwaltliche Vertretung nicht erforderlich.

Was kostet eine Onlinescheidung?

Da sich die anwaltliche Tätigkeit bei einer Onlinescheidung nur auf bestimmte Rechtsfragen und  Tätigkeiten beschränkt, bietet sie eine kostengünstige Alternative zur regulären anwaltlichen Vertretung. Die Gebühren einer Erstberatung fallen nicht an. Da auch die Inanspruchnahme eines zweiten Anwaltes nicht erforderlich ist, reduzieren sich die Gesamtkosten des Ehescheidungsverfahrens um die Hälfte.

Zusammen mit unserer Kosteninformation erhalten Sie unmittelbar nach Mandatsbeginn eine geschäftsübliche Vorschussrechnung.

Diese Vorschussrechnung unterteilt sich in Gerichtskosten und anwaltliche Gebühren. Um das Ehescheidungsverfahren bei Gericht einzureichen, benötigen wir in jedem Fall die an das Familiengericht weiter zu leitenden Gerichtskosten sowie auch die in der Rechnung ausgewiesene Verfahrensgebühr.

Die Terminsgebühr ist dann eine Woche vor der mündlichen Verhandlung von Ihnen zu zahlen. Wir wollen damit sicher stellen, dass auch die mündliche Verhandlung zügig durchgeführt und in einem Gerichtstermin abgeschlossen werden kann.

Auch für eine Onlinescheidung kommt selbstverständlich die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe in Betracht, wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Kosten des Verfahrens zu tragen. Wir dürfen Sie bitten, dies an geeigneter Stelle in dem Ihnen zur Verfügung gestellten Fragebogen zu kennzeichnen. Sie erhalten dann von uns das passende Formular für die Antragstellung der Verfahrenskostenhilfe. Den Scheidungsantrag werden wir bei Gericht einreichen, sobald uns der vollständig ausgefüllte, unterschriebene und mit Anlagen versehene Antrag hier vorliegt.

Was passiert, wenn sich weiterer Beratungsbedarf während des Ehescheidungsverfahrens ergibt?

Selbstverständlich ist es jederzeit möglich, von der Onlinescheidung in die weitere anwaltliche Tätigkeit  zu wechseln.

Für diese weitergehende Beratung und Tätigkeit erlauben wir uns die Inrechnungstellung einer Beratungsgebühr. Sollte sich das Mandat wider Erwarten auf weitere Rechtspunkte erstrecken (z. B. Unterhalt, Zugewinn etc.) informieren wir Sie gerne über die weiteren Kosten.

Haben Sie Fragen zur Onlinescheidung?

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